Die Gründung
Pasings liegt weit vor der Gründung Münchens.
Wir reisen zurück in das Jahr 763 und schreiben den
29. Juni. „Villa Pasingas“,
das heutige Pasing, wurde das erste Mal urkundlich in der
Geschichte erwähnt.
Lange Zeit hörte man wenig über
das ruhige Pasing, bis eines Tages Siedler
das legendäre Wasserschloss erbauten.
Bis heute ist davon nur eine Ruine zurückgeblieben,
die man im Garten des Instituts
der englischen Fräulein besichtigen kann.
1905 wurde
Pasing eine eigenständige Stadt.
Als Zeugnis davon erblickt man noch heute
an den beliebten, altertümlichen
Häusern
das altbekannte Stadtwappen.
Nach
der nationalsozialistischen Zwangseingemeindung zur Stadt München,
im Jahre 1938,
wurde Pasing 2005 endgültig mit beiderseitigem Einverständnis
vollständig eingegliedert.
Der uns allen bekannte Pasinger
Viktualienmarkt erfreute
seine Besucher schon damals. Er wuchs stets an, doch
verlor nie seinen altertümlichen, liebenswürdigen
Charakter, den die Menschen bis heute so verehren. 1938
wurde das Wahrzeichen des Pasinger
Viktualienmarktes – der
Fischbrunnen – errichtet und ist seither noch immer
eine beliebte und berühmte Sehenswürdigkeit
unter den Besuchern.
Für Kuriositäten wurde 1967 durch Helmut
Winter in Pasing
gesorgt. Damals stiftete er die Einwohner dazu an, die Starfighter
der Bundesluftwaffe mit Kartoffelknödeln zu bewerfen, um eine Änderung
der Flugschneise zu erreichen. Seither wird dies liebevoll als
der „Knödelkrieg“ bezeichnet.
Unsere Reise endet im Jahre 2010 in Pasing. Machen Sie sich nun
Ihr eigenes Bild vom Königsgarten Pasing und schreiben Sie
Ihre ganz eigene Geschichte!